Das Buch

Still, kühl und dunkel

Das zweite Opfer ist Gabriele Schubert. Die dritte Tote ist Sandra Müller, die auf dem Lübecker Volksfest als Aushilfe arbeitet und nur kurz hinter die Bude getreten war, um eine Zigarette zu rauchen. Aber sie kommt nicht zurück. Ihr besorgter Arbeitgeber informiert die Polizei.

Was da in Lübeck über Jahre vor sich geht, ist ein einziges Drama. Erwürgte Frauen … und niemand weiß warum. Auch Kommissar Karl Schröder steht vor einem Rätsel. Keine Vergewaltigung, kein Raub, nichts. Mit wem hat er es zu tun? Und wie sucht sich der Killer seine Opfer aus? Schröder ist sich sicher, dass er es mit einem Psychopathen zu tun hat.

Eigentlich hatte er nicht töten wollen. Aber sie hatten ihn angeschaut. Und das konnte er nicht ausstehen. Er ist ein Mann, der nicht auffällt. Er lebt vor sich hin und bastelt mit Hingabe Weihnachtskrippen. Nur einem fällt er auf: dem Busfahrer Paul Thaden. Weil er zwei unterschiedliche Schuhe trägt. Und er sieht ihn wieder …

Wolfgang D. Schwerdtners Thriller „Still, kühl und dunkel“ ist überaus kunstvoll konzipiert. Wenn man einen Krimi über weit mehr als 400 Seiten erzählen will, dann muss man einen langen Atem haben. Und eine gute Geschichte. Der Autor hat beides, sodass bis zur letzten Seite Hochspannung herrscht.